15. März 2026
Recap: Ankunft in Cancún – Der Start meiner Fahrradreise in Mexiko
Mein Bus ist eingepackt und geht in den Winterschlaf, alle Flüge, Versicherungen und sonstiger Papierkram sind erledigt. Es geht los!

Erster Stopp: Leipzig – Sachen packen, das Fahrrad zerlegen und in den Karton verstauen. Danach weiter nach Berlin zum Flughafen. Der Fahrradkarton passt gerade so ins Auto – zum Glück.

Von Berlin geht es zunächst nach Madrid. Dort bleibe ich eine Nacht am Flughafen, bevor es am Freitag weiter nach Cancún geht. Langsam fällt die Anspannung der letzten Tage ab. Obwohl es nicht meine erste längere Reise ist, ist mir der Abschied diesmal viel schwerer gefallen als zuvor. Deshalb ist es ganz gut, dass es nicht ganz so schnell direkt nach Cancún geht.


Insgesamt bin ich etwa 2,5 Stunden im Auto unterwegs, 13 Stunden im Flugzeug und verbringe rund 20 Stunden am Flughafen bei meinem Zwischenstopp in Madrid.
Geschafft – angekommen am Flughafen in Cancún! Einreisestempel im Pass, Gepäck abgeholt und jetzt noch schnell das Rad zusammenbauen. Ich suche mir eine halbwegs „ruhige“ Ecke vor dem Flughafen und fange an zu schrauben. Nach und nach kommen Taxifahrer:innen vorbei, fragen mich, was ich mache, wo ich hinfahren will – und erklären mich dann für verrückt. Alle sind super freundlich und sehr interessiert. Ein schönes Willkommen in Mexiko.
Nach etwa einer Stunde ist alles zusammengebaut und gepackt. Es ist inzwischen fast 20 Uhr – eigentlich wollte ich da schon im Hostel sein. Mit einem Taxifahrer bespreche ich noch kurz den Weg, ich entscheide mich für die schnellste Route.
Als ich mich dann aufs Rad schwinge und losfahre, jubeln mir die ungefähr 100 Taxifahrer:innen lautstark zu. Mit einem dicken Grinsen im Gesicht rolle ich vom Flughafen.
Und dann passiert gleich am ersten Tag genau das, was ich mir vorgenommen hatte zu vermeiden: im Dunkeln unterwegs sein – und auf einer vielbefahrenen Straße fahren. Na toll. Aber jetzt hilft es nichts.
Die 20 Kilometer bis Cancún Downtown ziehen sich ewig. Ich bin seit fast 24 Stunden wach, super müde und ziemlich erschöpft. Teilweise fahre ich auf dem Seitenstreifen, teilweise auf einem schmalen Trampelpfad neben der Straße.
Das Hostel hat theoretisch nur bis 20 Uhr Check-in. Ich überlege mir schon alternative Pläne und hoffe gleichzeitig, dass die Uhrzeit nicht ganz so streng genommen wird.


Um 20:45 komme ich endlich am Hostel an. Zum Glück – die Rezeption ist noch offen. Total happy und dankbar falle ich ins Bett.
Gute Nacht.
